Ausgehend vom Bauernkrieg von 1626 untersucht das Programm der Communale 2026, was uns historische Ereignisse heute über Mut, Widerstand und gesellschaftliche Veränderung lernen können. An zehn historischen Orte in Oberösterreich werden diese Themen behandelt und diskutiert.
Als verbindendes Element wurde ein temporäres Mobiliar entwickelt, das Menschen einlädt, versammelt und den Fokus auf die inhaltlichen Programmpunkte lenkt. Die zerlegbaren Möbel bestehen aus Recyclingmaterialien wie Kartonrohren und stabilen Leichtbauplatten und lassen sich ressourcenschonend transportieren und wiederverwenden.
Während sich die runde Formgebung von urbaner Geradlinigkeit abhebt, schafft die Signalfarbe Gelb Sichtbarkeit im öffentlichen Raum und steht sinnbildlich für das Leitthema „Mut“ – als Mut zur Farbe, zur Form und zur Präsenz. Charakteristisch sind überdimensionierte Tisch- und Bankbeine sowie großformatige Platten, die zugleich als Informations- und Leitsystem dienen. Dank eines flexiblen Steck- und Schraubsystems können die Elemente immer wieder neu kombiniert und an unterschiedliche Orte und Inhalte angepasst werden.
So entsteht ein wandelbares Gestaltungssystem, das Begegnung fördert und die Themen der Veranstaltungsreihe im Raum sichtbar macht.